Via ferrata Le Moléson - La Face | Klettersteige | Le Moléson | Schweizer Alpen-Club SAC

Wichtiger Hinweis an Bergsporttreibende!

Covid-Zertifikatspflicht in Berghütten

Ab 13. September 2021 muss in bewarteten Berghütten für Übernachtungen und Konsumationen im Innenbereich der Hütte ein gültiges Covid-Zertifikat vorgewiesen werden

Haftungsausschluss

Das Begehen von Routen in alpinem Gelände erfordert gute Kondition, seriöse Vorbereitung und technische Kenntnisse im Bergsport. Die Begehung der beschriebenen Routen erfolgt auf eigene Verantwortung. Für sicheren Bergsport empfiehlt der SAC eine Ausbildung unter fachkundiger Leitung. Alle Inhalte im SAC-Tourenportal werden mit grösstmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Der Schweizer Alpen-Club SAC und die Autoren übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche jegliche Art gegenüber dem SAC sowie gegenüber den Autoren sind ausgeschlossen.

Via ferrata Le Moléson - La Face Le Moléson 2002 m

  • Schwierigkeit
    K5
  • Aufstieg
    2:30 h, 220 Hm
  • Bergerfahrung
    2 / 4
  • Kraft
    3 / 4
  • Ausdauer
    2 / 4
  • Psyche
    2 / 4

Am Hausberg des Greyerzerlandes in der französischsprachigen Schweiz gibt es zwei Klettersteige: durch die schattige, rund 300 Meter hohe Nordwand die Via ferrata de la Face aus dem Jahr 2004, auch Voie Hohl genannt, weil sie teilweise einer einst von Jacques Hohl eröffneten Kletterroute folgt; sowie über den sonnigen Nordostpfeiler die 2005 eröffnete Via ferrata du Pilier. Die eine Route schmeckt wie reifer Gruyère, die andere wie würziger Vacherin fribourgeois. Wer Hunger hat (und kräftige Arme), nimmt beide Routen am gleichen Tag zu sich. Wer sich nicht entscheiden kann, wählt den Weg über den Pfeiler auf den Moléson (2002 m). Oder nimmt gleich die Seilbahn und schaut den Klettersteiglern zu, wie sie mutig und ebenfalls an einem gespannten Drahtseil in die Höhe turnen. An sauber gebohrten Bügeln, die auch in den senkrechten bis sanft überhängenden Passagen Halt und Vertrauen geben. Beide Eisenwege suchen den Fels und vermeiden nach Möglichkeit das Gras. Die Kühe wiederum, die am Fuss des Moléson weiden, machen es gerade umgekehrt; ihr Glockengeläut begleitet die Ferratisti beim vertikalen Wandern.

Routenbeschreibung

Zustieg
Via ferrata de la Face (Voie Hohl)

Über felsig-grasige Stufen gerade hinauf zur senkrechten Nordwand. Eine lange Querung mit Zwischenabstieg nach rechts führt zu ersten senkrechten, kurz gar überhängenden Mauer; Umkehr möglich. Wer die Mauer übersteigt, schafft auch den Rest, den weiter oben folgenden Quergang sowieso. Im Mittelteil der Nordwand betritt die Route das charakteristische Grasband, dann kommt der zweite vertikale Aufschwung mit Routenbuch in einem Quergang. Zuletzt zwei bzw. drei verschiedene Ausstiegsmöglichkeiten. 1) nach rechts, par «Le surplomb», über den Überhang; Schwierigkeit schwarz, TD sup./KS5+. 2) nach links, par «L’esquive», über die Ausweichroute; Schwierigkeit rot, D sup./KS4+. Die linke Route teilt sich dann nochmals: blau nach rechts zum Ausstieg der Überhang-Variante (15 m), rot gerade hoch, mit einer letzten, leicht überhängenden Stelle (25 m).

Abstieg

Zusatzinformationen

Charakter

K5 (zwei kurze Stellen), meist jedoch K4 für die Via ferrata de la Face, Ausstiegsvariante K5+. Ein eindrucksvoller, 1300 Meter langer Klettersteig durch eine meist schattige Wand; im Sommer am Nachmittag Sonne. K4 für die Via ferrata du Pilier. Auf dem Vorgipfel (1936 m) vereinigen sich beide Routen. Die Vie ferrate du Moléson sind gebührenpflichtig: 4 Franken für Erwachsene, 2 Franken für Kinder; das Geld wird für den Unterhalt der Anlagen verwendet. Sie sind offen von Mitte Juni bis Mitte Oktober – wenn die Moléson-Luftseilbahn in Betrieb ist. Klettersteigausrüstung kann in der Mittelstation Plan-Francey gemietet werden.

Zeit

Abschüssiger, aber gut gesicherter Weiterweg auf den Hauptgipfel des Moléson. Erdige und grasige Stellen treten bei beiden Wegen auf, sodass sie sich eher bei trockener Witterung empfehlen.

Signalisation

Vorhanden

Autor / Autorin

Daniel Anker

Daniel Anker ist ein Berner Autor und Fotograf. Der Historiker hat ungefähr 40 Skitouren-, Wander-, Klettersteig- und Radführer sowie Bergmonografien über grosse Gipfel der Schweiz verfasst.

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