IFSC Climbing World Championships – Hachioji 2019 © Foto: SAC / davidschweizer.ch

Starker WM-Auftakt ! 3 Schweizerinnen im Boulder-Halbfinale

Begleitet von lauter DJ-Musik startete die Sportkletter-Weltmeisterschaft in Hachioji (JPN) am Sonntagvormittag mit der Boulder-Qualifikation der Damen. Für Petra Klingler, Sofya Yokoyama, Anne-Sophie Koller, Andrea Kümin und 85 weitere Athletinnen galt es, 5 Boulder-Probleme zu lösen und den Sprung unter die ersten 20 zu schaffen.

Petra Klingler nahm die Qualifikation als dritte Athletin in Angriff und zeigte mit 5 Tops in 8 Versuchen einen souveränen Auftritt. Als Gruppen-Zweite gelang ihr der Einzug ins Halbfinale vom kommenden Dienstag problemlos.
Für eine kleine Sensation sorgten Sofya Yokoyama und Anne-Sophie Koller. Sofya, deren japanische Grosseltern extra nach Hachioji gereist waren, um ihre Enkeltochter klettern zu sehen, zeigte zum richtigen Zeitpunkt eine ihrer besten Leistungen. Mit viel Kämpferherz kletterte sie durch die Probleme und sicherte sich 4 Tops in 21 Versuchen. Die Freude, dass es dank dem 6. Zwischenrang vor ihrer Familie für ihr erstes WM-Boulder-Halbfinale gereicht hatte, war riesig.
Auch für die Lead-Spezialistin Anne-Sophie Koller kam es beim ersten Wettkampftag zu einer Premiere. Dank 3 Tops und 5 Zonen boulderte die Bielerin auf den 9. Zwischenrang und qualifizierte sich neben ihren Teamkolleginnen ebenfalls für ihr allererstes Boulder-Halbfinale an einer WM.

Nur wenig fehlte und alle vier Schweizerinnen hätten den Einzug in die zweite Runde geschafft. Andrea Kümin toppte drei Boulder und löste auch fast das fünfte Problem. Nur 4 Ränge trennten sie am Schluss von den Top 10 innerhalb ihrer Qualifikationsgruppe.

Die beiden Gruppensiegerinnen heissen Janja Garnbret (SLO) und Lokalmatadorin Akiyo Noguchi.

Boulder-Halbfinale am Dienstag, 13. August

Die Damen treten am Dienstag, 13. August zum Halbfinale an. Dieses kann im Livestream direkt mitverfolgt werden.
Am Montag, 12. August folgt die Boulder-Qualifikation der Herren mit dem Schweizer Sascha Lehmann.

Feedback