Hüttenwartkurs Mit diesem Kurs bist du bestens gerüstet, um eine Hütte zu führen.

Der Kurs 2020 ist ausgebucht. Leider können wir keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen!

 

Hegst auch du den Traum, einmal eine SAC-Hütte zu führen, Gäste zu bewirten und dein eigener Herr und Meister zu sein? Mit dem Besuch des Hüttenwartkurses schaffst du gute Voraussetzungen, um dir deinen Traum zu erfüllen. 

Gastgeberinnen und Gastgeber in einer Hütte sind Allrounder und Manager! Man braucht Küchen- und Getränkewissen, genauso wie handwerkliches Geschick, Sozialkompetenz und kaufmännisches Grundverständnis. Physische und psychische Stabilität sind gefragt, Fremdsprachen helfen ebenso wie Führungsqualitäten und administrative Fähigkeiten. 

Nicole Müller
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Hüttenwartin zu sein, ist für mich eine Lebensphilosophie – Herausforderung, Leidenschaft und Traum zugleich.
Nicole Müller
Hüttwartin Trifthütte SAC

Hüttenwartkurs

Der Hüttenwartkurs von SAC und Schweizer Hütten bereitet dich auf die Karriere als Hüttenwartin/Hüttenwart vor und gibt dir einen Einblick in alle Aspekte dieses abwechslungsreichen und anspruchsvollen Berufs. Der Kurs gliedert sich in fünf thematische Module à je drei Tage. Vier Module finden in der Hotelfachschule Thun statt, ein Modul in einer SAC-Hütte.

Die Kursgebühr beträgt CHF 3990.00 und schliesst Kursgeld, Kursdokumentation, Mittags- und Pausenverpflegung sowie die Unterkunfts- und Verpflegungskosten.

 

Voraussetzungen

Damit du den Hüttenwartkurs besuchen kannst, brauchst du zwingend praktische Erfahrungen in Berghütten. Als Minimum gefordert sind zwei praktische Einsätze von jeweils zwei Wochen. Mindestens ein praktischer Einsatz muss vor Kursbeginn vollendet sein, der andere bis zum Kursabschluss.

Praktischer Einsatz

Wenn du noch nie in einer Hütte gearbeitet hast, musst du vor Kursbeginn zwei praktische Einsätze leisten. In zwei verschiedenen Hütten der untenstehenden Liste arbeitest du jeweils während zwei aufeinander folgenden Wochen. Mindestens ein praktischer Einsatz muss vor Kursbeginn vollendet sein, der andere bis zum Kursabschluss.

Während des praktischen Einsatzes erfährst du, was es für einen reibungslosen Hüttenbetrieb braucht. Du blickst «hinter die Kulissen», erhältst persönliche Tipps und Tricks der Hüttenwartin. Womöglich plaudern die Hüttenwarte sogar aus dem Nähkästschen und verraten dir ihre Geheimrezepte. In deinem Arbeitseinsatz erfährst du am eigenen Leibe, wie gut alles organisiert sein muss, damit es rund läuft. Deinen Einsatz planst du direkt mit dem Hüttenwart, der ihn auch bestätigen muss. Diese Bestätigung ist der Kursanmeldung beizulegen. 

Du hast bereits praktische Hüttenerfahrung?

Wenn du eine oder mehrere Saisons als Hüttenhilfe in einer Berghütte gearbeitet hast, rechnen wir sie als praktischen Einsatz an. Falls du bereits eine Hütte selbstständig führst, bist du von den praktischen Einsätzen befreit. 

Hüttenwartkurs 2020: keine freien Plätze mehr!

Falls du Fragen hast, gibt dir Claudia Bähler gerne Auskunft (Tel. 031 370 18 65)

 

Daten Hüttenwartkurs

Kurs 2020

Modul 1: 19.-21. März 2020
Modul 2: 07.-09. Mai 2020
Modul 3: 24.-26. Juni 2020
Modul 4: 22.-24. Oktober 2020
Modul 5: 19.-21. November 2020

Kurs 2019

Modul 4: 17.-19. Oktober 2019
Modul 5: 14.-16. November 2019

 

Hütten für praktische Einsätze

Berggasthaus Bündner Rigi

Berggasthaus Bündner Rigi

Hüttenwart/in:
Schaub Audrey und André
www.buendnerrigi.ch

Telefon: +41 81 925 14 43

Berghaus Bäregg

Berghaus Bäregg

Hüttenwart/in:
Galliker Büchler Helen und Heiri
www.baeregg.com

Telefon: +41 33 221 10 80

Der ideale Hüttenwart

Für viele Menschen ist Hüttenwart der Traumjob schlechthin. Natur, schönes Panorama, gute Luft. Aber die Arbeit auf einer Hütte ist herausfordernd – im körperlichen wie im mentalen Sinne. Denn ein Hüttenwart ist alles und sollte so ziemlich alles können: Unternehmer, Koch, Coach, Techniker, Meteorologe, Biologe, Tourismus-Guide, Samariter – und manchmal auch Unterhalter und Psychologe. Bei schönem Wetter «chrampft» er in der Küche und wenn er Zeit für sich hat, ist natürlich das Wetter schlecht. Das heisst, als Hüttenwart muss man sehr flexibel sein, sich anpassen können an die Situation, das Wetter und die unterschiedlichen Gäste

Jede Hütte ist anders, hat ihren eigenen Charakter und ihre eigenen Anforderungen. Steht sie nämlich etwa im Hochgebirge, wollen die ersten Alpinisten ihr Frühstück schon um 3:00 Uhr. Und dann solltest du selber gerne mit den Hühner aufstehen. Wenn nicht, ist eine gemütliche Familien-Wanderhütte eher das richtige für dich. Auch wenn in den Bergen die Sonne öfters scheint, als im Unterland: Viele Hütten geniessen nur ein paar Stunden Sonnenstrahlen am Tag, weil ein hoher Berg die Sonnenstrahlen die restliche Zeit verschluckt. Und eine Hütte mit 150 Schlafplätzen braucht eine andere Organisation als eine mit 40. Informiere dich auf jeden Fall sehr gut vorab, um was für eine Hütte es sich handelt – und sei dir bewusst, was dir persönlich wichtig ist!

Was macht eine gute Hüttenwartin oder einen guten Hüttenwart aus? Gesucht sind auf jeden Fall Allrounder. Wichtig ist handwerkliches Geschick, Sozialkompetenz und ein kaufmännisches Grundverständnis. Grosse Selbstständigkeit und Selbstmanagement sind zentral. Denn auf der Hütte ist er für alles selbst verantwortlich. Das brauch auch psychische Stabilitätk, man muss belastbar und konfliktfähig sein. Am besten beherrschst du einige Fremdsprachen. Da der Hüttenwart auch ein Unternehmer ist, muss er auch ein guter Chef sein, Personalführung und Einsatzplanung müssen stimmen. Aber auch die Finanzen: Ohne administrative Fähigkeiten und Kenntnisse von Buchhaltung, Versicherungs- und Steuerwesen geht es nicht.

Wer Erfahrung in der Gastoronomie mitbringt, hat gute Voraussetzungen. Denn in erster Linie ist der Hüttenwart Gastgeber. 

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