IFSC Climbing World Championships – Hachioji 2019 © Foto: SAC / davidschweizer.ch

Lead-Finale ohne Sascha Lehmann Sportkletter-WM 2019

26 Damen und Herren bestritten heute an der Sportkletter-WM in Hachioji (JPN) das Lead-Halbfinale. Mit dabei der Schweizer Sascha Lehmann, der gestern die Qualifikation auf dem 1. Zwischenrang beendet hatte. Leider verlief der heutige Wettkampf nicht wunschgemäss und der Burgdorfer verpasste als 23. das Finale der besten 8 deutlich.

Knapp 24 Stunden nachdem Sascha Lehmann (Burgdorf BE) die Lead-Qualifikation gemeinsam mit Tomoa Narasaki (JPN) und Jakob Schubert (AUT) gewonnen hatte, kletterte er heute um eines von acht Finaltickets.

«Ich hätte auf meine Intuition hören sollen»

Nach einem etwas nervösen Start, kletterte er gewohnt sicher, bis kurz nach Routenmitte eine erste Schlüsselstelle folgte. «Während der vorgängigen Routenbesichtigung hatte ich mir die Route alleine angeschaut und hatte für diese Passage einen Lösungsansatz. Danach tauschte ich mich aber noch mit den anderen Athleten aus, was mich leider von meiner Ursprungsidee abbrachte», kommentierte Sascha Lehmann die angesprochene Stelle. Der 21-Jährige entschied sich, die Passage so zu klettern, wie die Mehrheit der Athleten vorgeschlagen hatte und entgegen seinem Gefühl. Leider fiel er genau dort und wurde auf den 23. Rang zurückgeworfen. Nur ein, zwei Züge mehr und er hätte wesentlich weniger Rangpunkte verloren.

Sascha Lehmann
«
Ich war heute deutlich nervöser als gestern. Aber vor allem hätte ich mich nicht verwirren lassen dürfen und hätte auf meine Intuition hören sollen. Mit meinem Klettern war ich bis zum Fall mehrheitlich zufrieden.
Sascha Lehmann

Damen-Halbfinale ohne Schweizer Beteiligung

Bei den Schweizer Damen schaffte niemand den Einzug ins Halbfinale der stärksten 26 Athletinnen. Petra Klingler belegte als beste Schweizerin den 29. Rang. Anne-Sophie Koller wurde 31. Andrea Kümin und Sofya Yokoyama kletterten auf die Ränge 32 und 42.

Speed-Wettkampf am Samstag, 17. August

In Hachioji folgt nun ein Ruhetag bevor es am Samstag mit dem Speed-Wettkampf weitergeht. Alle fünf Schweizer Athletinnen und Athleten werden dann wieder im Einsatz stehen.

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